Alltag als Selbstständige:r
Du bekommst einen Überblick über soziale Sicherung, Verantwortung und Arbeitsbelastung – und prüfst, was das für dich bedeuten würde.
Grundlagen
InhaltSoziale Sicherung (kurz)
Auch Selbstständige brauchen Absicherung – z. B. für Krankheit, Alter und (je nach Situation) Arbeitslosigkeit.
Verantwortung & Belastung
Selbstständigkeit bedeutet Verantwortung gegenüber Kund:innen, ggf. Mitarbeitenden und dem Staat (z. B. Steuern/Abgaben).
Arbeitsbelastung kann schwanken: Anlaufphase, Saison, viele/wenige Aufträge.
Begriffe, die oft verwechselt werden
Gewinn ist nicht automatisch dein „Lohn“: Vom Gewinn müssen oft noch Steuern, Versicherungen und Rücklagen bezahlt werden.
Rücklage = Geld, das du zurücklegst, damit du Durststrecken/unerwartete Kosten überstehst.
Mini-Beispiele aus dem Alltag
Beispiel 1: Krankheit
Du bist 10 Tage krank. Es kommt kein Geld rein, aber Kosten laufen weiter (z. B. Miete, Handy/Internet, Materialbestellungen).
Konsequenz: Ohne Puffer kann es schnell eng werden.
Beispiel 2: Auftragseinbruch
In einem Monat hast du deutlich weniger Kund:innen. Gleichzeitig müssen Rechnungen bezahlt werden.
Konsequenz: Du brauchst Planung: Was sind fixe Kosten? Was kannst du anpassen?
Aufgaben
ArbeitsphaseAufgabe 1: Sicherung wie ein Puzzle
Ordne zu: Krankheit – Alter – Arbeitslosigkeit.
Aufgabe 2: Verantwortungsliste
Fülle die Tabelle mit Beispielen für dein Vorhaben.
| Gegenüber wem? | Welche Verantwortung? | Beispiel |
|---|---|---|